Aus dem Atelier ans DBG – Lehrerinterview mit Herrn Seidler

DBG- An unserer Schule gibt es seit den Sommerferien einen neuen Lehrer und den habe ich
interviewt, damit wir ihn ein bisschen besser kennenlernen.


Guten Tag. Ich komme von der Schülerzeitung „Blackout“ und möchte Sie interviewen, weil Sie ja ein neuer Lehrer an unserer Schule sind.
Stellen Sie sich doch bitte kurz vor.


„Hallo, ich bin der Herr Seidler, ich bin 36 Jahre alt und meine Fächer sind Kunst und Mathematik. Ich bin außerdem zusammen mit Frau Kusch der Klassenlehrer der 5a. Es ist toll, wenn man seine Schüler so noch besser kennenlernen kann. Ich hoffe, dass wir ihnen helfen können, eine tolle Zeit am DBG zu haben.“


Zunächst einmal: Warum sind Sie überhaupt Lehrer geworden?


„Es hat viel mit meinem Fach Kunst zu tun. Vorher war ich selber künstlerisch tätig, hatte aber auch immer große Freude daran, mit Menschen zusammen zu arbeiten. Vor allem auch mit jungen Menschen. Und so konnte ich eben beides kombinieren. Mit Menschen zusammen arbeiten und eben auch meine Leidenschaft für Kunst vermitteln.“

Bereuen Sie es manchmal auch, Lehrer geworden zu sein? Finden Sie vielleicht etwas auch nicht so schön an Ihrem Beruf?


„Ich bereue es nicht, Lehrer geworden zu sein. Manchmal kommen zur gleichen Zeit viele Aufgaben oder Probleme zusammen, sodass es auch mal stressige Tage geben kann. Aber im Großen und Ganzen überwiegt klar das positive an dem Job.“

Das bedeutet, Sie fühlen sich hier bei uns am DBG wohl?


„Ja, ich fühle mich sehr wohl. Ich bin sehr gerne hier und auch der erste Eindruck von der Schule ist auf jeden Fall super.“

Erzählen Sie doch ein bisschen von Ihrer Zeit als Künstler.


„Vor dem Job als Lehrer habe ich einige Jahre als Künstler gearbeitet; das heißt, ich habe Ausstellungen gemacht, um damit mein Geld zu verdienen. Das war sehr spannend und ein wichtiger Teil in meinem Leben. Wenn man allerdings nur für sich im Atelier arbeitet, kommt man selten unter Menschen. Das ist jetzt als Lehrer ein schöner Kontrast dazu. Jetzt habe ich viele Menschen um mich herum. Viele liebe, nette Menschen und das ist doch sehr schön.


Jetzt haben Sie ja schon sehr viel davon erzählt, warum Sie Kunst unterrichten. Aber was mögen Sie an Ihrem zweiten Fach Mathematik?


„Ich finde an der Mathematik spannend, dass sie uns hilft die Welt etwas besser zu verstehen und in ihr zurechtzukommen. Viele kleine Probleme oder Fragen des Alltags lassen sich durch Zahlen und Formeln in die Sprache der Mathematik übertragen. Zum Beispiel: Wie viel Holz brauche ich, um den Küchenschrank zu bauen?“


Was waren Ihre Lieblingsfächer, als Sie in die Schule gegangen sind?


„Wahrscheinlich so die Klassiker bei den Schülern. Kunst und Sport.“

Was wollten Sie als Kind werden?


„Ich wollte Dinosaurierknochen ausgraben. Also Archäologe werden.“


Was für eine Art von Schüler waren Sie früher?


„Ich glaube man kann sagen, relativ durchschnittlich. Also irgendwann dann, als ich in die Oberstufe gekommen bin, wurde ich ein bisschen ehrgeiziger, sodass mir dann die Noten wichtiger wurden. Aber in den unteren Klassen, würde ich sagen, war ich so ein durchschnittlicher Schüler.“

Und als Letztes: Was war die beste Entscheidung in Ihrer beruflichen Laufbahn?


„Mich hier am DBG zu bewerben. Auch wenn ich erst so kurz hier bin, fühle ich mich schon super wohl.“
Das hört man doch gerne. Vielen Dank für das Interview.
„Sehr gerne.“


Viktoria (8c)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s