Bibelteilen und Meditation auf SockenReligiöse Projekttage in Köln 

Vom 21. bis zum 23. Februar brachen die EF-Religionskurse im Rahmen der religiösen Projekttage wieder einmal nach Köln und in die Umgebung auf. Natürlich durfte der theoretische Teil zuvor nicht fehlen. Unser Kurs traf sich ganz traditionell im Stuhlkreis, wo er sich mit dem Thema Gottesdienst befasste und neue Methoden wie das Bibelteilen kennenlernte. Daran anknüpfend besuchten wir am Dienstag ein Buddhistisch-Tibetisches Meditationszentrum, um einmal zu erfahren, wie andere Religionen ihren Glauben ausüben. Wer sich nun aber einen riesigen Tempel vorstellt, liegt falsch. Wir fanden uns in einem Kölner Hinterhof wieder, in einem Zimmer, das abgesehen von Wandbehängen, Buddhastatuen und einem Schrein mehr wie ein Wohnzimmer anmutete. Wir wurden aufgefordert, unsere Schuhe auszuziehen und nahmen dann auf Kissen auf dem Boden Platz. Nach einem etwa einstündigen Vortrag, in den auch eine kurze Meditation eingebaut war, durften wir viele Fragen stellen. Der Aufenthalt gestaltete sich zu einer abwechslungsreichen und interessanten Einheit.  

Anschließend ging es weiter durch Köln zum Johanneshaus, einer Einrichtung für obdachlose Männer. Dort durften wir von der Notaufnahme bis hin zu verschiedensten Gemeinschaftsräumen alles besichtigen. Viele von uns waren verwundert, wie groß die Einrichtung doch war und wie viele Menschen letztendlich obdachlos leben. Wir sind froh, dass es Orte wie das Johanneshaus gibt, wo sie unterkommen können.  

Tag Drei empfing uns mit blauem Himmel und Sonnenschein am Kölner Hauptbahnhof.  

Passend zum Wetter stand für den Mittwoch Pilgern auf dem Plan. Wir besichtigen St. Maria Himmelfahrt und Groß St. Martin. Auf dem Weg zu St. Gereon versammelten wir uns zum kurzen „Stand in“ (siehe Gruppenfoto) vor dem Wohnsitz von Kardinal Woelki.  

In St. Gereon angekommen, feierten wir mit Pfarrer Thomas Frings gemeinsam die am Montag vorbereitete Eucharistie. 

Abschließend bekamen wir noch eine Führung auf das Dach der Kirche, von wo aus man weit über Köln blicken konnte. Ein schöner Abschluss!  

Maya Erdmann (EF) 

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