Mit Pop und Rock im Lehramt- Interview mit Herrn von Toperczer

Guten Tag! Sie haben ja bei unserer Gedenkaktion für die Ukraine das Dietrich-Bonhoeffer-Lied gesungen und uns wurde gesagt, Sie haben das ein wenig selber interpretiert. Deshalb fragen wir uns, was genau war denn anders?

Mir wurde, nachdem ich das gesungen habe, gesagt, dass ich aus dem Stück eine andere Interpretation gemacht hätte. Ich weiß nicht, wie das hier vorher immer gesungen worden ist. Das ist ja praktisch die Hymne dieser Schule, deswegen hat mich da interessiert, wie das vorher immer gesungen worden ist. Ich komme halt sehr aus der Pop-, Rock-, bisschen Rapmusik. Dann habe ich geguckt, wie ich das in eine ein bisschen „poppigere“ Richtung bringen kann. Das ist einfach so der Stil, den ich gewohnt bin und den ich sehr, sehr gerne singe. Da mir niemand eine Vorgabe gemacht hatte, habe ich das so gemacht. Mir ist es immer wichtig, wenn ich so ein Stück singe, dass ich gucke: „Wie fühle ich mich dabei wohl das zu
singen?“ „Und, wie kann ich das singen, dass ich auch dahinter stehe, was ich singe?“

Ist das bei uns jetzt Ihre erste Stelle als Lehrer?

Das ist meine erste feste Stelle hier. Ich habe vorher als Vertretungslehrer gearbeitet, einmal am Paul-Klee-Gymnasium in Overath und dann später am Genoveva-Gymnasium in Köln Mülheim und jetzt bin ich hier und voll glücklich.

Und welche Fächer unterrichten Sie?

Ich unterrichte Musik, Englisch und leite momentan auch die Theater-AG bei den Fünfern. Und das macht mir auch total Spaß. Ich habe auch vorher Theaterunterricht am Genoveva-Gymnasium gegeben, da war das wie ein Profilfach, was wirklich unterrichtet worden ist. Und ansonsten hätte ich aber auch total Lust, hier einen Chor zu leiten. Da hoffe ich, dass sich da auch irgendwann die Möglichkeit ergibt.

Sie singen aber hobbymäßig oder?

Genau, ich singe in meiner Freizeit viel und schreibe mit Freunden von mir eigene Songs auf Deutsch, im Pop-, Rockbereich und die führen wir dann auch auf und nehmen sie selbständig auf. Und das macht mir eigentlich am meisten Spaß. Songwriting und singen sind so die Sachen, die ich am liebsten mache.

Also dann richtig mit einer Band?

Genau.

Können Sie auch Instrumente spielen?

Ich hatte mal Schlagzeug gelernt, so während meiner Schulzeit, und Klavierunterricht hatte ich auch und habe dann auch im Studium sehr viel Klavier gespielt. Und ein bisschen habe ich mir auch selbst Gitarre beigebracht.

Was genau hat es denn mit Ihrem Adelstitel auf sich? Sie heißen ja Herr von Toperczer. Woher kommt das?

Das ist schon lange her, ich glaube, das geht auf die Zeit in Österreich-Ungarn zurück. Ein Teil meiner Familie kommt abgesehen von Deutschland auch aus Ungarn und der Slowakei und vermutlich kommt das daher. Aber da müsste ich selber nochmal ganz genau nachforschen.

Wollen Sie uns sonst noch etwas über sich erzählen?

Ich freue mich jetzt erstmal total hier zu sein und hier inzwischen immer mehr anzukommen und das finde ich super schön. Mir gefällt die Schülerschaft und das Kollegium hier toll und ich bin grad mega zufrieden, hier zu sein. Und habe auch Lust, demnächst an verschiedenen Projekten mitzuarbeiten. Musikalische Projekte oder so. Und mir ist es einfach wichtig, dass ich es insbesondere im Musikunterricht schaffe, die Leute auch von Musik ein bisschen zu begeistern, weil es da immer sehr unterschiedliche Voraussetzungen gibt. Manche spielen ein Instrument, manche nicht, aber da ist es mir einfach wichtig, jedem die gleiche Chance zu geben, auch mal ein Instrument auszuprobieren.

Vielen Dank für das Interview!

Mathilda und Viktoria (8c)

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